Himalayan-Katzen – 4 Dinge, die Du unbedingt über diese elegante Rasse wissen solltest
Die Himalayan-Katze, oft liebevoll als „Himmie“ bezeichnet, ist eine majestätische Mischung aus Siamkatze und Perserkatze. Sie vereint die typischen Points der Siam mit dem langen, flauschigen Fell der Perser. Wenn Du darüber nachdenkst, ob diese Rasse zu Deinem Zuhause passt, findest Du hier alle wichtigen Informationen über Charakter, Herkunft, Pflege und Gesundheit.
1. Herkunft – eine perfekte Mischung aus Siam und Perser
Die Himalayan-Katze entstand aus dem gezielten Wunsch, die Point-Färbung der Siam mit dem langen, üppigen Fell der Perser zu kombinieren. Diese Zuchtbemühungen führten zu einer einzigartigen Rasse, die schnell weltweite Beliebtheit gewann.
- Zuchtbeginn: frühes 20. Jahrhundert
- Offizielle Anerkennung: 1957
- Seit 1984: gilt als Farbvariante der Perserkatze
Ihre edle Erscheinung, die runden Augen und ihr ruhiges Temperament machen sie zu einer der beliebtesten Langhaarkatzen weltweit.
2. Körperliche Merkmale – flauschig, kompakt und unverwechselbar
Himalayan-Katzen erkennt man sofort an ihrem unverwechselbaren Aussehen:
- langes, dichtes Fell in Farben wie Creme, Blau, Schoko, Seal oder Lilac
- rundes Gesicht mit kurzer Nase
- große, runde, meist tiefblaue Augen
- kompakter, kräftiger Körperbau
- kurze Beine und breite Brust
Fellpflege ist Pflicht
Der üppige Pelz der Himalayan-Katze neigt zur Bildung von Knoten. Tägliches Bürsten ist daher unverzichtbar. Auch ein monatliches Bad kann helfen, das Fell gesund und glänzend zu halten.
Wichtig: Langhaarkatzen sammeln leicht das Katzenstreu im Fell. Staubarme, leichte und saubere Streu wie Pacha-Streu ist daher ideal für diese Rasse.
3. Charakter – sanft, ruhig und extrem familienfreundlich
Himalayans sind bekannt für ihr ausgeglichenes, liebevolles Wesen. Sie sind:
- ruhige, verschmuste Katzen
- perfekte Schoßkatzen
- freundlich zu Kindern
- sozial und menschenbezogen
- eher Bodenbewohner als begeisterte Kletterer
Sie lieben es, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und gelten als hervorragende Begleiter in ruhigen Haushalten. Obwohl sie entspannt sind, spielen sie gern – jedoch nicht übermäßig wild.
4. Gesundheit und besondere Bedürfnisse
Grundsätzlich sind Himalayan-Katzen robuste Tiere. Durch ihre Nähe zur Perserkatze gibt es jedoch einige rassetypische Gesundheitsaspekte, auf die Du achten solltest:
Häufige Gesundheitsaspekte
- Atembeschwerden durch die kurze Nase
- Augenprobleme wie vermehrter Tränenfluss
- Zahnprobleme
- Polyzystische Nierenerkrankung (PKD)
- Hautprobleme und Überhitzung aufgrund des dichten Fells
- mögliche nervliche Überempfindlichkeit (Feline Hyperästhesie)
Prävention
- regelmäßige Tierarztbesuche
- konsequente und gründliche Fellpflege
- kühle Räume im Sommer
- stets frisches Wasser bereitstellen
Warum Hygiene besonders wichtig ist
Durch ihr langes Fell können Himalayan-Katzen leichter Schmutz und das Katzenstreu aufnehmen. Ein sauberes Katzenklo mit Pacha-Streu hilft dabei:
- unangenehme Gerüche zu reduzieren
- Klumpreste im Fell zu vermeiden
- Feuchtigkeit schnell zu binden
- mögliche Gesundheitsveränderungen früh zu erkennen
Pacha-Streu ist damit ideal für empfindliche und pflegeintensive Rassen wie die Himalayan.
Fazit – eine liebevolle, ruhige und wunderschöne Hauskatze
Himalayan-Katzen sind treue, verschmuste und ruhige Begleiter mit beeindruckendem Fell und einem charmanten Wesen. Sie eignen sich hervorragend für Familien, ruhige Haushalte und Menschen, die Zeit für Pflege und Zuwendung haben.
Mit regelmäßiger Fellpflege, aufmerksamer Gesundheitsvorsorge und einem hygienischen Katzenklo mit Pacha-Streu wird Deine Himalayan-Katze ein glücklicher, gesunder und ausgeglichener Lebensgefährte.

