Spulwürmer sind Parasiten, die besonders häufig bei jungen Katzen, Senioren oder Katzen mit schwachem Immunsystem auftreten. Auch wenn das Thema nicht angenehm ist, ist es wichtig, gut informiert zu sein – denn eine Spulwurminfektion kann unbehandelt schwere gesundheitliche Folgen haben.
In diesem Artikel erhältst Du einen klaren Überblick über Ursachen, Symptome, Behandlung und praktische Präventionstipps.
Was sind Spulwürmer?
Spulwürmer gehören zu den häufigsten Darmparasiten bei Katzen. Der wichtigste Erreger heißt Toxocara cati.
Merkmale von Spulwürmern
- Weißliche, spaghettiähnliche Würmer
- Bis zu 15 cm lang
- Leben im Dünndarm und entziehen der Katze Nährstoffe
- Eier werden über den Kot ausgeschieden und können monatelang im Umfeld überleben
Besonders gefährdete Katzen
- Kätzchen
- Alte Katzen
- Katzen mit geschwächtem Immunsystem
Symptome – so erkennst Du eine Spulwurminfektion
Nicht alle Katzen zeigen deutliche Symptome. Dennoch gibt es einige typische Warnsignale, auf die Du achten solltest.
Häufige Anzeichen
- Kleine, „reisartige“ Partikel im Fell am Po oder im Kot
- Aufgeblähter Bauch („Wurmbauch“)
- Lethargie
- Erbrechen (gelegentlich mit sichtbaren Würmern)
- Chronischer Hunger
- Gewichtsverlust
- Durchfall oder Verdauungsprobleme
Schwere Verlaufsformen
Wenn die Würmer wandern, können sie in die Lunge gelangen. Dann treten weitere Symptome auf:
- Husten
- Atemprobleme
- Lungenentzündung
Wichtig: Besonders bei Kätzchen kann die Infektion lebensbedrohlich werden.
Wie infizieren sich Katzen mit Spulwürmern?
Die Ansteckung erfolgt häufiger, als viele Halter denken. Spulwurmeier sind sehr widerstandsfähig und können in der Umwelt lange überleben.
Häufige Infektionswege
- Über die Muttermilch (bei Kätzchen extrem häufig)
- Kontakt mit infizierten Tieren
- Aufnahme von kontaminiertem Kot, Pflanzen oder Erde
- Fressen von infizierten Mäusen, Vögeln oder Insekten
- Schnuppern an Kotstellen anderer Katzen
Spulwurmeier können monatelang im Garten, in Blumenerde oder auf Teppichen überleben. Dadurch ist eine erneute Ansteckung jederzeit möglich, wenn keine passende Vorsorge erfolgt.
Vorbeugung – so schützt Du Deine Katze
Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber Du kannst das Risiko einer Spulwurminfektion deutlich reduzieren.
1. Regelmäßig entwurmen – besonders bei Kätzchen
- Ab der 3. Lebenswoche alle 2 Wochen bis zur 9. Woche entwurmen
- Danach je nach Risikoprofil alle 1–3 Monate
2. Haltung im Haus bevorzugen
Wohnungskatzen treffen seltener auf infizierte Beutetiere oder Kot, was das Infektionsrisiko senkt.
3. Flohkontrolle
Flöhe können Wurmeier übertragen. Eine konsequente Flohprophylaxe ist daher ein wichtiger Baustein im Parasitenmanagement.
4. Sauberkeit im Zuhause
- Schlafplätze regelmäßig waschen
- Teppiche gründlich saugen
- Transportboxen reinigen
5. Katzenklo sauber halten
Ein sauberes Klo verringert das Risiko, dass Deine Katze infizierten Kot berührt oder frisst. Pacha-Streu hilft dabei besonders gut, denn es ist:
- staubfrei
- extrem saugfähig
- geruchsneutral
- hygienisch
- pfotenfreundlich
- farbverändernd bei gesundheitlichen Veränderungen
So erkennst Du Veränderungen im Kot oder Urin schneller – ideal für die Parasitenkontrolle und für ein dauerhaft hygienisches Katzenklo.
Behandlung – so wirst Du Spulwürmer sicher los
Wenn der Verdacht auf Spulwürmer besteht, führt der Tierarzt in der Regel eine Kotuntersuchung durch. Oft reicht ein einziges positives Ei aus, um die Diagnose zu bestätigen.
Typische Behandlungen
- Entwurmungstabletten oder -suspensionen
- Wirkstoffe wie Pyrantel, Fenbendazol oder Milbemycinoxim
- Wiederholungsbehandlung nach 2–4 Wochen, da meist nur adulte Würmer abgetötet werden, nicht aber die Larven
Wichtige Hinweise zur Behandlung
- In Mehrkatzenhaushalten alle Tiere gleichzeitig entwurmen
- Katzenklo gründlich reinigen
- Kot täglich entfernen
- Bettwäsche und Decken waschen
Bei massivem Befall kann eine dritte Behandlung nötig sein. Dein Tierarzt legt das passende Schema für Deine Katze fest.
Häufige Mythen über Spulwürmer
Rund um Spulwürmer bei Katzen kursieren viele Missverständnisse. Hier sind einige der häufigsten Mythen:
„Nur Draußenkatzen bekommen Würmer.“
Falsch – Eier können an Kleidung, Schuhen oder Pflanzen haften und so auch Wohnungskatzen erreichen.
„Ich sehe keine Würmer, also gibt es keine.“
Viele Infektionen bleiben unsichtbar. Nicht immer sind Würmer im Kot erkennbar.
„Katzen heilen das von selbst.“
Unmöglich – ohne Entwurmung überleben Spulwürmer dauerhaft im Körper und können die Gesundheit langfristig schädigen.
Fazit: Spulwürmer bei Katzen rechtzeitig erkennen und handeln
Spulwürmer sind unangenehm, aber mit Wissen, Routine und guter Prävention gut zu kontrollieren. Achte auf Veränderungen im Verhalten, Gewicht oder Stuhlgang und lass Deine Katze regelmäßig entwurmen.
Sauberkeit ist entscheidend – und ein hygienisches Katzenklo mit Pacha-Streu unterstützt Dich optimal dabei, Deine Katze gesund zu halten und Parasiten früh zu erkennen.